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Deshalb sind Kaltschaummatratzen sehr empfehlenswert!

Wenn etwa eine Milliarde Euro in Matratzen investiert werden von den Deutschen, ist das viel Geld. Bei sechs Millionen verkaufter Matratzen kann diese Summe aber nicht mehr beeindrucken, weil das nur rund 170 Euro sind pro Stück für die neue Schlafstatt. Weil die teuren aber nicht besser sind, muss das kein Fehler sein. Der Preis der Matratze ist noch lange kein Qualitätsmerkmal. Am wichtigsten beim Matratzenkauf ist die Frage: Wie liegt es sich? Dabei lohnt es sich, genauer hin zuschauen. Körpermaße und das Material der Matratze entscheiden, welche Unterlage Sie wählen sollten. Die Stiftung Warentest hat vier Matratzentypen für Seiten- und Rückenschläfer getestet (Weitere Infos). Es gibt H, E, I, und A-Typen, der H-Typ sind besonders große, schwere und breitschultrige Menschen, beim I-Typ sind es kleine und leichte Personen mit verteiltem Gewicht. Der A-Typ ist ein kleiner Mensch mit Schwerpunkt im Beckenbereich. Der E-Typ ist ein schmalerer Mensch. Die Materialien der Matratze haben Stärken und Schwächen. Bei der Auswahl sind individuelle Bedürfnissen entscheidend.
Wie man sich bettet, so liegt man

Ravensberger Kaltschaummatratze Softwelle

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Latex und Kaltschaum isolieren gut und eignen sich für Menschen, denen sehr leicht kalt wird. Aus dem offenen Federkern entweicht Feuchtigkeit besser als bei Latex und Kaltschaum. Bei der Haltbarkeit unterscheiden sich allerdings Latex und Kaltschaum: Der Kaltschaum wird mit der Zeit durch Schweiß und Wärme weicher und kann Liegekuhlen bilden, da ist Latex nicht so anfällig. In der Haltbarkeit punktet eher die Kaltschaummatratze, weil sie erheblich leichter ist als die Latexmatratze.

Am besten liegt übrigens die kleine birnenförmige Frau auf Matratzen. Allerdings kann diese Form auch nachts zu einem Dilemma führen. Beim Schlafen auf dem Rücken sinkt der Po zu tief ein. Das wird unbequem und kann Rückenprobleme bringen. Das Problem beim Kauf ist, die Hersteller und die Händler verkaufen die Matratzen nicht nach Körperform, sondern als Universalmatratze, so dass Sie reihenweise die Matratzen probeliegen müssen, um die richtige herauszufinden. Kaufen können Sie dann immer noch preisgünstig beispielhaft online bei Amazon. Schauen Sie doch einfach in die Testergebnisse und sehen Sie für Ihren Typ den Testsieger oder Preis-Leistungs-Sieger.

Die Polyurethan-Variante aus Kaltschaum gibt gleichmäßiger unter Druck nach als einfacher Schaumstoff. Die Kerne sind zum Teil aufwendig mehrlagig aufgebaut sowie mit anderen Materialien kombiniert beispielhaft mit Viskoschaumauflagen. Diese geben bei Körperwärme nach und erhärten bei kühler Raumtemperatur. Luftkammern sowie Belüftungskanäle im Matratzenkern sorgen für ein angenehmes Schlafklima bei der Sandwichbauweise. Schaumstoffe in unterschiedlicher Dichte und Dicke stützen den liegenden Körper trotz hoher Elastizität optimal. Kaltschaum ist in der Regel teurer als Komfortschaum aber dennoch nicht haltbarer.

Vorteile von Kaltschaummatratzen:

  • Isolieren die Wärme gut. Geeignet für alle, denen leicht kalt wird.
  • Gute einsetzbar bei verstellbaren Lattenrosten.
  • Sie sind leicht und daher einfach zu wenden.

Nachteile von Kaltschaummatratzen:

  • Kein guter Feuchtetransport, daher weniger empfehlenswert für starke Schwitzer.
  • Bei Feuchte sowie Wärme entstehen spürbare Liegekuhlen.
  • Die Qualität kann unterschiedlich sein, innerhalb einer Charge kann die Härte variieren.

Die Kaltschaummatratze muss nicht teuer sein

Die Deutschen schlafen am liebsten auf Schaumstoff. So ist hierzulande jede zweite verkaufte Matratze aus Kaltschaum. Die Gründe liegen auf der Hand, weil sich aus Polyurethan leichte und preisgünstige Matratzen mit guten Liegeeigenschaften herstellen lassen. Die Hersteller schneiden die Matratzen allerdings aus großen Blöcken und innerhalb eines Blocks kann die Härte teilweise recht stark variieren. Diese Modelle werden aber mit gleicher Härte verkauft, so dass verschiedene Matratzen einer Charge unterschiedlich hart sein können. Wenn dann beim Test gleicher Modelle die Härteangabe auf der Verpackung abweicht von den Prüfergebnissen, ist das kein Wunder. Das wirkt sich dann bei der Beurteilung im Punkt Deklaration und Werbung negativ aus.

Die Pflege Ihrer Kaltschaummatratzen

Lassen Sie den Matratzenschoner weg, weil er das Auslüften der Matratze verhindert und es sich Schimmel bilden kann. Wechseln Sie regelmäßig die Matratze, am besten beim Wechsel der Bettwäsche oder spätestens alle drei Monate. Wenn es geht, tauschen Sie dabei auch Kopf- und Fußende, dann ist die Beanspruchung gleichmäßiger beim Liegen. Waschen Sie die Bezüge alle drei Monate. Damit beugen Sie Hausmilben sowie Schimmel vor. Bei Allergikern helfen aber nur spezielle Bezüge, die sogenannten Encasings.

Fazit

Die Qualität einer Kaltschaummatratze lässt sich am Preis nicht erkennen, allerdings schneiden die günstigen Modelle zwischen 130 und 380 Euro besser ab als die teuren über 500 Euro. Die Gründe sind in den besseren Liegeeigenschaften zu finden.
Es gibt im Übrigen auch in den Tests der Stiftung Warentests immer Hinweise auf aus dem Vorjahr erhältliche Modell, die mit „gut“ bewertet wurden. Und: Bei dreizehn getesteten Kaltschaummatratzen bewies jede ein gutes Schlafklima. Ob Sie die Kaltschaummatratze so oder mit Viskoschaumauflage bevorzugen, das passende Modell wartet bereits auf Sie.

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